Akkus bald auch in Zügen

E-Zug

Die Elektrifizierung der Bahn ist ein teures Unterfangen. Immerhin müssen dafür Oberleitungen gebaut werden. Jetzt stellt Alstom einen Triebwagen vor, der Teilabschnitte ohne Oberleitung mit seinem Akku überbrücken kann. Gerade hat das auf den Namen Coradia Continental getaufte Fahrzeug seine Jungfernfahrt von Chemnitz über Flöha und Zschopau zurück nach Chemnitz hinter sich gebracht.

Auf den Abschnitten, die bisher ohne Oberleitung sind, verkehren zur Zeit noch ausschließlich Dieselloks, gerade diese sollen aber in Ballungsgebieten verschwinden. Der Akkuzug macht die teure Investition in Oberleitungen und deren Wartung für selten befahrene Strecken überflüssig, spart aber trotzdem Emissionen ein.

Auch Siemens hat mit seinem Mireo einen ähnlichen Zug vorgestellt. Beide sollen knapp 120 km Reichweite haben, was für die meisten Strecken ohne Oberleitung reichen würde. Für den Einsatz auf der teilelektrifizierten Strecke Chemnitz-Leipzig hat der Verkehrsverbund Mittelsachsen elf Coradia Continental  bestellt, die ab 2023 im Einsatz sein sollen.

Bild: Alstom

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